SARS-CoV-2 - News

Auf dieser Seite finden Sie alle aktuellen Informationen zu unserer Arbeit mit SARS-CoV-2.

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+++ TV Beitrag zur Studie mit Mundspüllösungen +++

Ein Team von RTL hat einen Beitrag zu unserer Studie gedreht, in der wir den Effekt von handelsüblichen Mundspülungen auf die Stabilität von SARS-CoV2 untersucht haben.

Den Beitrag zum nachschauen (ab Minute 33) gibt es hier. 

+++ Neuer Übersichtsartikel +++

Während der aktuellen SARS-CoV-2-Pandemie tauchen täglich neue Studien auf, die neue Informationen über mögliche Übertragungsrisiken und mögliche Präventionsmaßnahmen liefern. In unserem neuen Übersichtsartikel fassen wir die aktuellen Erkenntnisse zu möglichen Quellen, Übertragungsrisiken und der Wirksamkeit der angewandten Präventionsmaßnahmen für SARS-CoV-2 zusammen.

Den Artikel gibt´s hier. 

+++ Mundspülungen könnten Corona-Übertragungsrisiko senken +++

Im Mund-Rachenraum von COVID-19 Patienten können zum Teil hohe Viruslasten nachgewiesen werden. Die Ergebnisse aus Zellkulturexperimenten in userer neuen Studie zeigen, dass handelsübliche Mundspülungen einen Effekt auf die Stabilität von SARS-CoV2 haben.
Mundspülungen könnten somit helfen, kurzzeitig die Viruslast und damit evtl. das Risiko einer Übertragung z.B. vor einer zahnärztlichen Behandlungen zu senken. Mundspülungen eignen sich jedoch nicht, um eine COVID-19-Infektion zu behandeln oder um sich selbst vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen.

Den Artikel gibt´s hier. 

Und ein Interview mit dem WDR von Prof. Dr. Stephanie Pfänder über die Studie gibt´s hier. 

+++ Immunprotein hemmt SARS-CoV-2 +++

Als Teil eines internationalen Teams aus Deutschland, der Schweiz und den USA konnten wir zeigen, dass das LY6E-Protein Coronaviren daran hindert, eine Infektion auszulösen. Das körpereigene LY6E-Protein wird vom menschlichen Immunsystem produziert wird und verhindert die Fusion von Coronaviren mit Wirtszellen, darunter auch Sars-Cov-2, den Erreger von Covid-19. Das weckt Hoffnungen auf neue Therapieansätze, die zur Behandlung von Coronavirus-Infektionen eingesetzt werden könnten.

Den Artikel gibt´s hier und die Pressemittelung hier
 


+++ Schneller Test für neutralisierende Antikörper gegen SARS-CoV-2 +++

Für die Bestimmung der Immunität gegen SARS-CoV-2 und die Wirksamkeit von möglichen Impfstoffen muss die Menge der neutralisierenden Antikörper gegen das Virus im Blut genesener oder geimpfter Menschen bestimmt werden. Ein klassischer Neutralisationstest dauert in der Regel zwei bis drei Tage und muss in einem Hochsicherheitslabor mit infektiösen Coronaviren vorgenommen werden. Zusammen mit einem Forschungsteam aus Bern haben wir einen Test, der nur 18 Stunden dauert und keine hohen Sicherheitsanforderungen stellt entwickelt.

Den Artikel gibt´s hier und die Pressemittelung hier  


+++OrganSars - kleine Lungen für die SARS-CoV-2-Forschung+++

Um die Details der Infektion mit Sars-Cov-2 unter möglichst natürlichen Bedingungen erforschen zu können, verwenden wir demnächst menschliche Lungen-Organoide. Diese Technik ermöglicht es auch, Tests mit verschiedenen Wirkstoffen im Hochdurchsatzverfahren durchzuführen. Das Projekt „Analyse von Sars-Cov-2 infizierten humanen Lungen-Organoiden“, kurz Organsars, unter Leitung von Privatdozent Dr. Thorsten Müller und Prof. Dr. Stefanie Pfänder, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Die offizielle Pressemitteilung der RUB gibt´s hier. 


+++ Corona nachgehakt Schmierinfektionen +++

Ca. 10 Prozent der Corona-Infektionen passieren durch Schmierinfektionen, so schätzt der Berliner Virologe Christian Drosten. Daraus ergeben sich wichtige Fragen: Wie lange bleibt das Virus auf Oberflächen aktiv? Wie können wir uns davor schützen? Ist es im Alltag realistisch, immer und permanent zu desinfizieren? Professor Stephanie Pfänder beantwortet die wichtigsten fragen hier.  


+++Neue Studie zur Oberflächenstabilität von SARS-CoV-2+++

Im Rahmen unserer neuen Studie haben wir die Oberflächenstäbilität von SARS-CoV2 bei verschiedenen Temperaturen untersucht. Insgesamt zeigen unsere Ergebnisse, dass die SARS-CoV-2-Infektiosität während des anfänglichen Trocknungsprozesses stark verringert ist. Danach bleibt das Virus jedoch in getrocknetem Zustand mehrere Tage lang infektiös, unabhängig von Änderungen der Umgebungstemperatur. Erstaunlicherweise konnten so auch nach 180 Stunden noch infektiöse Partikel nachgewiesen werden. hier. 

Oberflächenstabilität SARS-CoV2

+++ Medienbeiträge aus unserer Abteilung +++

Das Team von 3sat nano hat einen Beitrag zur Stabilität des SARS-CoV-2 in unserer Abteilung gedreht. Ein guter Einstand für unsere neue Junior-Professorin Dr. Stephanie Pfänder, wie wir finden. Sie ist seit dem 1. Februar bei uns, eine genauere Vorstellung findet baldmöglichst statt.
Desweiteren hat Stephanie Pfänder dem Deutschlandfunk Kultur noch ein Interview gegeben, um zu erklären, was bei einer Sars-CoV-2-Infektion im Körper passiert.

Den Beitrag in der 3sat Mediathek gibt es hier  zum "nachschauen".

Und den Posdcast vom 19.03. bei ZEITFRAGEN kann man hier  anhören.


+++ Effiziente Inaktivierung von SARS-CoV-2 durch WHO Formulierungen und Alkohole +++

Zur Prävention oder Behandlung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 gibt es derzeit weder eine Impfung noch Medikamente, daher kommt Hygienemaßnahmen aktuell eine besondere Bedeutung zu. Eine effektive Händehygiene kann somit mitentscheidend sein, um die Ausbreitung des Virus zu begrenzen.

Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern konnten wir zum ersten Mal zeigen, dass SARS-CoV-2 durch zwei WHO empfohlene alkoholbasierte Händedesinfektionsmittel sowie durch im Handel erhältliche Alkohole effizient inaktiviert werden kann.

Den Artikel gibt’s hier. 



+++ Neues Review zu Coronaviren +++

Wie lange können Coronaviren wie das neue 2019-nCoV auf Flächen überleben und wie kann man Sie effektiv inaktivieren? In unserem neuen Übersichtsartikel geben wir zusammen mit Forschern der Uni Greifswald einen Überblick über Alles, was man dazu derzeit weiß.

Den Artikel gibt´s hier. 

Hier geht´s zur offiziellen Pressemittteilung  der RUB.


Update:

Prof. Steinmann kommentiert den Gebrauch und die Wirksamkeit von Desinfektionsmitteln im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus 2019-nCoV.
Das Interview sowie alle interessanten Fakten zu "Vorsorgemaßnahmen in Deutschland" gibt es hier  zu lesen.
Zur Händedesinfektion empfiehlt er zertifizierte Desinfektionsmittel etwa aus der Apotheke. Die Angabe "begrenzt viruzid" ist hierbei ganz entscheidend. Die wirksamste Maßnahme im Alltag, um sich vor dem Coronavirus zu schützen, ist regelmäßiges Händewaschen.

Zeit einen Bericht wieder hervorzuholen, den wir 2017 im Journal of Infectious Diseases veröffentlicht haben. In der Studie konnten wir zeigen, das zwei WHO empfohlene alkoholbasierte Händedesinfektionsmittel effizient MERS-Cov und SARS-CoV inaktivieren kann. Diese beiden Coronaviren sind dem momentan in Wuhan/China ausgebrochenen Virus sehr ähnlich.