Erasmus+-Auslandspraktika: Das wichtigste in Kürze

Zielgruppe: Studierende in jeder Studienphase

Studierende können mit Erasmus+ gefördert werden, wenn sie

  • ein Praktikum in einem der 33 Erasmus+-Programmländer absolvieren
  • an der RUB regulär immatrikuliert sind
  • ihre 12 Monate Erasmus+-Förderung pro Studienphase (Bachelor, Master, Promotion) noch nicht ausgeschöpft haben

Stipendienleistungen: Finanziell, Akademisch und Kulturell

  • ziellandabhängige und taggenaue finanzielle Zuschüsse für den Praktikumsaufenthalt
  • Unterstützung durch das International Office bei der Vorbereitung und Durchführung des Auslandsaufenthalts (sprachlich, organisatorisch, kulturell)
  • ggf. einen durch Erasmus+ geförderten Onlinesprachkurs im Rahmen des Online Linguistic Support (OLS),
  • ggf. Sonderzuschüsse für besondere Bedürfnisse
  • bei Bedarf: akademische Anerkennung

Fördersätze 2019/20

  • Gruppe 1 (hohe Lebenshaltungskosten): 555 EUR/Monat
    Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich

  • Gruppe 2 (mittlere Lebenshaltungskosten): 495 EUR/Monat
    Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern

  • Ländergruppe 3 (niedrigere Lebenshaltungskosten): 435 EUR/Monat
    Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Republik Nordmazedonien, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn

  • Social Top-Up
    für Studierende mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 30: 200 EUR/Monat
    für Eltern mit Kind(ern): 200 EUR/Monat

Anforderungen an das Praktikum: Studienrelevanz und Zukunftsorientierung

Art

  • studienrelevante Pflichtpraktika oder freiwillige Praktika in unterschiedlichen Organisationen, Einrichtungen und Unternehmen
  • Ausnahmen:
    Institutionen, Einrichtungen und Agenturen der EU. Studierende mit deutscher Staatsangehörigkeit können sich beim Carlo-Schmid-Programm um Förderung bewerben. Studierende anderer Nationalitäten wenden sich an ihre nationalen Bildungsagenturen und Institutionen.
  • Ein Schwerpunkt legt Erasmus+ auf die Förderung von digitalen Kompetenzen (digital skills), da diese für alle Berufsprofile auf dem gesamten Arbeitsmarkt zunehmend wichtiger werden. Allgemeiner Kunden-Support, Auftragsabwicklung, Dateneingabe und Bürotätigkeiten werden nicht gefördert.

Dauer

  • mindestens 2 und höchstens 12 Monate (60-360 Tage)
  • Ausnahmen:
    Studierende der Fächer Medizin und Jura (Staatsexamen): mindestens 2 und höchstens 24 Monate (60-720 Tage)
  • Studierende sollten ihre 12 bzw. 24 Monate Erasmus+-Förderung pro Studienphase (Bachelor, Master, Promotion) noch nicht ausgeschöpft haben

Ort


Ansprechpartnerin

Dr. Sina Nitzsche


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