Kinderzimmer

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Wusstest du schon...?

Interessantes über dein Gehirn

Wenn du wach bist, produziert dein Gehirn so viel Energie, dass es eine kleine Glühbirne zum Leuchten bringen kann:

Dein Gehirn besteht aus ungefähr 100 Milliarden (das ist eine 1 mit 11 Nullen: 100.000.000.000!) Nervenzellen. Die nennt man auch Neurone. Wenn du z.B. an etwas denkst, dann senden sich diese Neurone ganz viele kleine elektrische Signale zu. Die sind so wie kleine Stromschläge. Die fühlst du nicht, weil die nur ganz klein sind. Aber wenn man alle zusammenpacken würde, könnte man damit eine Glühbirne zum Leuchten bringen.


Dein Gehirn verändert sich dein ganzes Leben lang:

Wenn du wächst, wächst dein Kopf und dein Gehirn natürlich mit. Aber sogar wenn du ausgewachsen bist, verändert sich dein Gehirn immer noch!

 

Dein Gehirn arbeitet immer, sogar wenn du schläfst:

Im Schlaf verarbeitet dein Gehirn das, was du am Tag gelernt hast. Deswegen träumst du auch manchmal von Dingen, die du am Tag vorher erlebt hast. Außerdem passt dein Gehirn auf deinen Körper auf und sorgt dafür, dass du z.B. weiter atmest und dass dein Herz schlägt.

 

Der vordere Teil deines Gehirns ist ganz schön groß. Sogar größer als bei manchen Dinosauriern!

Der vordere Teil des Gehirns wird Frontallappen genannt. Hier passiert ganz viel: Der Frontallappen gibt Befehle an deine Arme und Beine, damit sie sich bewegen. Außerdem sind hier deine komplizierten Gedanken: Wenn du dir überlegst, was du heute unternehmen möchtest, oder wenn du dich zwischen zwei Sachen entscheiden musst, dann passiert das hier. Übrigens: Wenn du jemandem einen Vogel zeigst, dann zeigst du mit dem Finger genau auf deinen Frontallappen.

 

Im Gehirn gibt es keine Schmerzzellen, deshalb kann dir dein Gehirn nicht wehtun.

Kopfschmerzen gibt es aber trotzdem. Dein Gehirn ist nämlich von drei Häuten umschlossen, die das Gehirn schützen, aber trotzdem ganz schön empfindlich sind. Und die tun bei Kopfschmerzen weh. Dann ist es am besten, Wasser zu trinken oder einen Mittagsschlaf zu machen. Dann gehen die Kopfschmerzen oft von selber wieder weg.


Dein Gehirn sieht ein bisschen so aus, wie eine große Walnuss.

Vielleicht hast du ja schonmal ein Bild von einem Gehirn gesehen. Von außen sieht es ganz runzelig aus. Fast so wie eine Walnuss. Aber wenn man tiefer in das Gehirn guckt, sieht man natürlich sofort, dass das keine Walnuss ist. Denn innendrin sieht das Gehirn ganz anders aus.


Das Gehirn besteht aus zwei Hälften: eine rechte Hälfte und eine linke Hälfte.

Die Hälften sehen genau gleich aus, sind aber trotzdem anders: Die linke Seite ist meistens besser darin, Probleme zu lösen, in Mathe und beim Schreiben. Die rechte Seite ist kreativ und hilft dir, gut in Musik oder Kunst zu sein. Forscher haben den beiden Hälften auch einen komplizierten Namen gegeben: Sie heißen Hemisphären (das "ph" wird wie "f" ausgesprochen, also "Hemisfären").

 

Dein Gehirn ist ein richtiger Supercomputer.

Auch wenn ein Computer Matheaufgaben viel schneller rechnen kann als ein Matheprofessor, ist ein Gehirn eigentlich viel besser als ein Computer. Denn im Gegensatz zu einem Computer kannst du ganz viel lernen. Nicht nur für die Schule, sondern auch, wann man bitte und danke sagen muss oder wie das Gesicht von deiner Lehrerin aussieht. Das findet ein Computer ganz schön schwer!

 

Dein Gehirn ist richtig kompliziert.

Wir Forscher konnten schon einiges über das Gehirn herausfinden. Aber das Gehirn ist so kompliziert, dass wir ganz viel immer noch nicht wissen. Dabei können wir sogar schon Bilder vom Gehirn im Kopf machen!

Damit wir mehr über das Gehirn herausfinden können, brauchen wir ganz viele Forscher. Wenn du willst, kannst du auch mitmachen!

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Wenn du bei uns bist...

So läuft es bei uns ab

Klick, um das Panoramabild unseres Büros noch größer zu sehen.



Du kommst mit deinen Eltern an der Ruhr-Universität an. Wir holen dich und deine Eltern natürlich ab, damit ihr an der großen Uni auch den richtigen Raum findet. Das ist gar nicht so leicht!







Dann darfst du ein Spiel mit uns spielen. Meistens brauchen wir dafür einen Computer oder ein Touchpad. Wir erklären dir, wie das Spiel funktioniert und du darfst eine Testrunde spielen, bevor es richtig losgeht.


(c) DSHS











Manchmal benutzen wir auch unsere große Gehirn-Kamera (MRT). Die sieht aus wie ein großes Raumschiff, hat aber nur Platz für dich. Damit können wir sehen, was in deinem Kopf passiert. Super spannend!
Hier gibt's noch mehr über unsere Gehirnkamera.









Und so sieht es aus, wenn jemand in der Gehirn-Kamera liegt. Wenn du in der Gehirn-Kamera liegst, ist es wichtig, still zu halten, damit die Bilder nicht verwackeln, die die Gehirn-Kamera von deinem Gehirn macht. Am Ende darfst du die Bilder von deinem Gehirn selbst sehen!








Wenn das Spiel vorbei ist, darfst du dir als Belohnung eine Überraschung aus unserer Schatzkiste aussuchen. Was da wohl Spannendes drin ist?














Außerdem machen wir mit einer Spezialkamera ein Bild von dir, das sofort aus der Kamera herauskommt.










Oder du klebst dein Bild auf die Forscherrakete. So wirst du die Abenteuer, die du mit Eddi und Lilli erlebt hast, nicht vergessen!


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Quiz

Mach mit

Wir haben ein kleines Quiz für dich vorbereitet. Wenn du das Rätsel löst und uns mitbringst, bekommst du eine kleine Überraschung von uns. Mach mit!

1.
Die Zellen in unserem Gehirn nennt man Nervenzellen. Wie kann man sie noch nennen?


2.
Wie nennt man den vorderen Teil des Gehirns?


3.
Wie viele Häute umgeben das Gehirn?


4.
Von außen sieht das Gehirn ganz runzelig aus. An welches Nahrungsmittel erinnert das?


5.
Wie nennt man eine Hälfte des Gehirns?


6.
Welche Hirnhälfte hilft dir kreativ zu sein? Die...


7.
Dein Gehirn produziert ganz schön viel Energie. Was könnte es damit zum Leuchten bringen?


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Allgemeine Informationen

Du willst noch mehr wissen?



Wir haben viele Seiten gefunden, auf denen man noch ganz viel Neues und Spannendes lernen kann. Oder möchtest du vielleicht mal selber zur Uni gehen und dir alles angucken?
Dann guck' mal hier


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Ergebnisse

Das haben wir herausgefunden


CARIN - car inversion:
Wenn man untersuchen möchte, wie Menschen Gesichter wahrnehmen, braucht man andere Dinge, mit denen man die Wahrnehmung von Gesichtern vergleichen kann. Oft werden dafür Autos genommen. Dann zeigt man Bilder von Gesichtern und Bilder von Autos und guckt, wo die Unterschiede in der Wahrnehmung von den beiden liegen. Meistens zeigt man die Gesichter von vorne, die Autos aber von der Seite. Das liegt daran, dass Autos von vorne manchmal ein bisschen wie Gesichter aussehen. Daher dachte man, es könnte sein, dass von vorne gezeigte Autos vielleicht ähnlich wie Gesichter verarbeitet werden – und dann könnte man sie nicht gut benutzen, um ihre Wahrnehmung mit der von Gesichtern zu vergleichen. Wir wollten wissen, ob von vorne gezeigte Autos und Gesichter wirklich gleich wahrgenommen werden. Daher haben wir untersucht, ob von vorne und von der Seite gezeigte Autos zum sogenannten Inversionseffekt führen. Den Inversionseffekt gibt es nämlich bei Gesichtern. Er besagt, dass Gesichter, die richtig herum gezeigt werden, sehr viel besser erkannt werden als Gesichter, die auf dem Kopf stehen. Wenn es diesen Effekt bei Autos auch gäbe, würde das heißen, dass Gesichter und Autos vom Gehirn ähnlich wahrgenommen und verarbeitet werden. Um das zu überprüfen, haben wir Erwachsenen Bilder von Autos und Gesichtern gezeigt, die entweder von vorne oder von der Seite fotografiert wurden und entweder auf dem Kopf standen oder richtig herum waren. Dann haben wir getestet, wie gut sich die Erwachsenen an alle Bilder erinnert haben.

Was wir dabei herausgefunden haben:
1. Generell konnten sich die Erwachsenen an von vorne gezeigte Bilder (Gesichter und Autos) besser erinnern als an von der Seite gezeigte Bilder.
2. Auch an richtig herum gezeigte Bilder (Gesichter und Autos) konnten die Erwachsenen sich besser erinnern als an auf dem Kopf stehende Bilder.
3. Bei Gesichtern war es aber viel stärker so als bei Autos, dass die Erwachsenen sich an die richtig herum gezeigten Bilder besser erinnern konnten als an die auf dem Kopf stehenden. Der Inversionseffekt ist also für Gesichter viel stärker als für Autos. Bei von vorne gezeigten Autos gab es ihn sogar gar nicht.

Daraus konnten wir schließen, dass von vorne gezeigte Autos nicht wie Gesichter wahrgenommen werden – obwohl man manchmal das Gefühl hat, dass sie ein bisschen wie welche aussehen. Dieses Ergebnis ist ein erster Hinweis dafür, dass man auch von vorne und nicht nur von der Seite gezeigte Autos verwenden kann, um ihre Wahrnehmung dann mit der Wahrnehmung von vorne gezeigter Gesichtern zu vergleichen.



DESOPE:
Wenn du andere Menschen triffst, ist es wichtig, sie unterscheiden und erkennen zu können. Stell dir vor, du wüsstest nie mit wem du dich unterhältst, das wäre ganz schön komisch. Viele Forscher haben untersucht, wie wir Gesichter erkennen und erinnern und ob Kinder das auch schon so gut können wie Erwachsene. Wir haben uns überlegt, zu gucken wie das bei Körpern ist. Können Erwachsene das auch besser als Kinder und wie ist das eigentlich bei Autos, also etwas ganz anderem als Menschen?
Herausgefunden haben wir, dass Erwachsene Gesichter, Körper und Autos besser erkennen können als Kinder; also lernt man in der Erkennung noch einiges dazu, wenn man größer wird! Besser erinnern konnten sich die Erwachsenen aber nicht, wenn dann nur ein kleines bisschen bei den Gesichtern. Komisch ist, dass es bei Körpern und Autos überhaupt keine Unterschiede gab, Autos sind ja gar keine Menschen. Da müssen wir nochmal genau nachforschen.



EMOCK:
Um jemanden in den Kopf schauen zu können, braucht man eine ziemlich große und laute Maschine: Einen Gehirn-Scanner. Das kann ganz schön aufregend sein! Damit ihr trotzdem ganz entspannt dabei sein könnt, haben wir ein Training entwickelt, um so einen Gehirn-Scan vorher zu üben. Um ganz sicher zu gehen, dass das Training auch wirklich funktioniert, haben wir Kinder vor, während und nach dem Training immer wieder gefragt, wie aufgeregt sie gerade sind. Und wir haben so genannte Stresshormone in ihrer Spucke gemessen. Das Ergebnis: Mit einem Training ist so ein Gehirn-Scan gar nicht mehr so aufregend!



ENTI:
Das Gehirn des Menschen ist zusammengesetzt aus einer rechten und einer linken Gehirnhälfte. Die beiden Gehirnhälften sind über eine Brücke miteinander verbunden, damit wir Informationen zwischen den Seiten austauschen können. Im Alltag ist das wichtig! Um eine Fliege zu verscheuchen, die wir mit der linken Gehirnhälfte "gesehen" haben, können wir den Arm benutzen, den die rechte Gehirnhälfte "steuert", weil Informationen über die Brücke geleitet wurden. In der ENTI-Studie haben wir untersucht, wann Kinder die Brücke zwischen den Gehirnhälften genauso schnell nutzen können wie Erwachsene. Dabei haben wir herausgefunden, dass 7-jährige Kinder Informationen langsamer über die Brücke schicken als Erwachsene. Scheinbar ist die Brücke also noch nicht ganz fertig gebaut. Die Brücke besteht aus Nervenfasern, die Informationen schneller transportieren können, wenn sie gut "isoliert" sind. Das ist genau wie auf einer Straße: Wenn du mit dem Fahrrad eine Buckelpiste fährst, bist du nicht so schnell wie auf einer ganz glatten, frisch asphaltierten Straße. Wir vermuten daher, dass eine noch nicht ganz fertiggestellte "Isolierung" (oder "Asphaltschicht") für den langsamen Informationstransport über die Brücke bei Kindern verantwortlich ist.



FACETOUCH:
In der Studie FACETOUCH wollten wir herausfinden, ob man mit einem Touch-Tablet untersuchen kann, wie gut sich Kindergartenkinder zwischen zwei und fünf Jahren an Gesichter und Autos erinnern können. Bislang gab es noch nicht viele Möglichkeiten, so etwas bei Kindergartenkindern zu untersuchen – die Aufgaben, die man bei Erwachsenen dafür verwendet, sind nämlich oft noch ein bisschen zu schwierig für junge Kinder. Um das zu erforschen, haben wir ein Spiel am Touch-Tablet erfunden, bei dem die Kindergartenkinder sich Bilder von Gesichtern und Autos so gut es geht merken mussten. Dann haben 80 Kinder zwischen zwei und fünf Jahren das Spiel gespielt. Wir haben herausgefunden, dass man für Kinder zwischen drei und fünf Jahren mit einem Touch-Tablet sehr gut untersuchen kann, wie gut sie sich an Gesichter und Autos erinnern können. Für Kinder, die erst zwei Jahre alt waren, war die Aufgabe dagegen noch etwas zu kompliziert. Außerdem haben wir noch ein paar andere Sachen herausgefunden, zum Beispiel dass ältere Kinder sich die Bilder generell besser merken können als jüngere Kinder. Das heißt, das Gehirn lernt immer mehr dazu, je älter ihr werdet! Und das Gehirn ist besser darin, sich Gesichter zu merken als Autos – das haben wir ebenfalls herausgefunden.



FAVIDE:
Manchmal siehst du andere Leute nicht direkt von vorne, sie gucken zum Beispiel zur Seite. Andere Forscher haben herausgefunden, dass man Gesichter, die man schräg von vorne sieht, besser erkennen und sich sogar besser merken kann, als Gesichter von der Seite. Wir wollten wissen, ob das nur bei Erwachsenen so ist, oder auch bei Kindern. Deswegen haben viele Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren bei uns eine Computeraufgabe gemacht, bei der man sich Gesichter aus verschiedenen Richtungen merken sollte.
Und was wissen wir jetzt? Bei Kindern ist es fast genauso wie bei den Erwachsenen: Gesichter die man schräg von vorne sieht, kann man sich am besten merken. Am schlechtesten erinnern sich Kinder und Erwachsene an Gesichter, die sie von der Seite sehen.




HAARE UND HÜTE:
Wir haben untersucht, ob Sachen wie Haare, Hüte und Brillen beeinflussen, wie gut wir uns an ein Gesicht erinnern können. Dafür haben wir ein Gedächtnisspiel auf einem Tablet-Computer entwickelt. Dabei ist herausgekommen, dass ihr euch Gesichter besser merken könnt, wenn sie immer die gleiche Brille oder den gleichen Hut tragen. Wenn man aber die Brille oder den Hut verändert, wird es viel schwieriger, sich an das Gesicht zu erinnern. Für Menschen ist es also wichtig, sich auch an Dingen zu orientieren, die nicht unbedingt zum Gesicht gehören.



KENNIDI:
Bevor du mit anderen Menschen redest, weißt du schon ganz viel über sie, denn das Gesicht eines Menschen verrät dir das ungefähre Alter, das Geschlecht, aber auch die momentane Stimmung: Ist mein Gegenüber gerade gut drauf oder eher wütend? All diese Informationen sind wichtig, denn du redest mit einem wütenden Erwachsenen bestimmt anders als mit einem glücklichen Kind, oder? Bevor du all diese Informationen bekommst, musst du aber erstmal ein Gesicht als Gesicht erkennen und in deiner Umgebung zwischen anderen Dingen finden. Erwachsene finden Gesichter eigentlich automatisch und sehr schnell. Wir wollten in der KENNIDI-Studie wissen, wie gut junge Kinder (3-5 Jahre alt) Gesichter finden können. Wir haben drei Dinge herausgefunden: 1. Kinder sind generell langsamer sind als Erwachsene, wenn sie Gesichter oder Gegenstände finden sollen. 2. Kinder und Erwachsene sind beide schneller darin, Gesichter zu finden als Gegenstände. Wir sind also Gesichter-Finde-Experten. 3. Wenn man einmal ignoriert, dass Kinder generell Dinge langsamer finden, zeigt sich, dass Kinder genauso gute Gesichter-Finde-Experten sind wie Erwachsene.



THE ONLINE LAB:
Das Internet bietet für die Forschung viele Vorteile, weil darüber sehr viele Menschen auf der ganzen Welt an Studien teilnehmen können. Besonders gut funktioniert das natürlich bei Studien mit Fragebögen, wo die Leute einfach Antworten aufschreiben müssen. In der Psychologie benötigt man aber oft auch Experimente, wo nicht bloß etwas aufgeschrieben wird. Stattdessen werden andere Sachen gemessen wie zum Beispiel die Reaktionszeit - das heißt wie schnell man darin ist, auf Dinge zu reagieren, die einem gezeigt werden. Wir haben darum untersucht, ob man an bestimmten psychologischen Experimenten, für die man sonst extra ins Labor kommen muss, auch von zuhause aus über das Internet teilnehmen kann. Das waren zum Beispiel Studien, bei denen man ganz schnell reagieren musste und dann die Reaktionszeit gemessen wurde. Dabei haben wir dann untersucht, ob die Reaktionen auf dem Computer genauso gut aufgenommen werden wie im Labor. Wir haben rausgefunden, dass man bei fast allen getesteten Experimenten über das Internet die gleichen Studienergebnisse bekommt wie im Labor. Nur die zeitliche Aufnahme der Ergebnisse ist ein bisschen langsamer. Insgesamt bedeutet das, dass wir zukünftig vielleicht mehr Experimente über das Internet durchführen können. Dadurch könnten dann viel mehr interessierte Leute ganz einfach an den Experimenten teilnehmen!



THE ONLINE LAB - BABY CAM:
Das Internet bietet für die Forschung viele Vorteile, weil darüber sehr viele Menschen auf der ganzen Welt an Studien teilnehmen können. Gerade für Familien mit Babys und kleinen Kindern wäre es sehr viel einfacher, von zuhause aus bei Studien mitmachen zu können. Wenn sie dafür nämlich erst ins Labor fahren müssen, kann es sein, dass das Baby dann zu müde ist oder weint oder gerade keine Lust hat, bei dem Experiment mitzumachen. Zuhause könnten die Eltern einfach einen guten Zeitpunkt für das Baby abwarten, um bei dem Experiment mitzumachen. Aus diesen Gründen haben wir ein psychologisches Experiment mit Babys, das man normalerweise im Labor macht, über das Internet durchgeführt. Wir wollten gucken, ob die Durchführung des Experimentes und die Aufzeichnung der Daten über das Internet gut funktioniert. Bei diesem Experiment hat das Baby Fotos von einem Elternteil und einer unbekannten Person gesehen und es wurde gefilmt, wo das Baby hinguckt. Wir haben rausgefunden, dass man solche Experimente gut von zuhause aus über das Internet durchführen kann.




Hilf uns beim Forschen, dann schreiben wir hier hin, was wir herausgefunden haben.

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